Weiter gehts mit dem Zusammenbau und dem Verleimen der Rahmenhölzer.

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Ob es jetzt ganz richtig war, an die ganze Stirnseite und nicht nur an die Dominos Leim anzugeben – ich wußte es nicht genau – ich dachte mir aber, das auf der kleinen Fläche von 8 x 8 cm das Problem Längs- auf Querholz bestimmt nicht so schlimm sein würde. Ich bin ja eigentlich ein Gegner davon, wenns beim Leimen immer heißst „viel hilft viel“, aber hier hatte die Stirnseite den Leim ganz zügig „weggesaugt“. Deshalb hab ich da ein wenig mehr angegeben als es evtl. sein müsste.

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Gut das in meiner Schilderwerkstatt immer mal ein Arbeitstisch „entbehrlich“ ist. Der hat mir bis zur Fertigstellung meiner MFT-Nachbauten sehr gute Dienste geleistet. Auf dieser Art von Arbeitstischen werden bei uns Alu-Leuchtkästen und Elemente für Messestände gefertigt.

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Das erste von sieben Rahmenteilen in den Fängen der REVO-KRV-Korpusszwingen die Teile sind einfach nur geil…Druckaufbau bis der Leim aus den Poren spritzt….:-)

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Als Zwischenschritt mussten auch noch die Korpen für die Schubladen-Unterschränke gefertigt werden.

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So soll die Schubladeneinteilung nach Fertigstellung aussehen. Hier noch ohne montierte Arbeitsplatten.

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In der Zeit, bis der Leim der Rahmenteile trocknet, mach ich schon mal die Teile für die Unterschrank-Korpusse klar. Material Birke Multiplex 18 mm. Wie immer – jede Menge Flachdübel. .

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Und natürlich das auch „wie immer“ unvermeidliche schleifen, schleifen, schleifen. Alles mit Korn 230 immer schön im Kreuzgang…:-) Aber für die Metabo kein Problem.

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Der fast fertige „Haufen“ vor dem Zusammenbau.

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Da ich die vielen Schubladenauszüge später nicht in den Korpussen anzeichnen, bohren und anschrauben wollte, hab ich mir, mal wieder, eine kleine Schablone gebaut. 2 mm DIBOND – Maße aufreißen – 3 mm Löcher bohren – Schablone auflegen – festzwingen – mit Stichel ankörnen – freuen bei der Montage. Da ich die Schubladenabstände im „Raster“ angelegt hatte, konnte ich diese Schablone für alle Schubladenschrank-Korpusse verwenden. Durch wenden der Schablone passend sowohl für die rechte, als für die linke Seite.

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Dann erfolgt wie üblich, der Zusammenbau…

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Viel Bessy – viel Freude beim Verleimen. Hier wird gerade der Letzte der Unterschränke verleimt.
Langsam wirds ein wenig eng in der neuen Werkstatt. CS 50 und Frästisch musste ich schon „liften“…. Die kleine Makita kontrolliert, ob ich auch alles richtig mache…:-)

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Alles schön im Winkel – so mag ich das.

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Zum brechen der Kanten nehm ich immer sehr gerne den Präzisions-Handschleifer. Schleifpapier mit Klotz reißt mir hier immer zu schnell.

Damit später beim Einschieben der fertig verleimten Unterschrank-Korpusse nix klemmt und zwickt und ich an allen Ecken und Enden abhoblen und schleifen müsste, war es mir sehr wichtig, meine vorgegebenen Maße und Winkel genau einzuhalten. Da sowas aber leider mit messen alleine nicht erreichbar ist, hatte ich vorab schon mal alle Korpusse fertig gebaut, damit ich sie bei Fertigstellung eines Rahmenteils gleich einpassen und ggf. das Rahmenteil vor dem entgültigen Verleimen noch ein wenig anpassen konnte. Mir ist immer irgendwie wohler dabei, wenn ich solche „Sachen“ live ausprobieren kann. „Hinhalten“ ist mir in so einem Fall immer lieber als „Hinmessen“.

Aber trotz aller Genauigkeit sieht man auf dem Bild oben wieder mal meine „roten Freund“. Was war passiert? Geplant war, die Arbeitsplatten einfach von unten durch die Rahmenteile mittels Schlossschrauben zu befestigen. Schön versenkt natürlich, mit Beilagenscheiben und allem Drumm und Drann. Aber, man soll halt nicht schnell zwischen „Essen ist gleich fertig“ und „Dahoam is Dahoam“ gucken noch schnell so wichtige Sachen, wie die Befestigungslöcher für die Arbeitsplatten in Angriff nehmen. Leider waren natürlich die Bohrungen für die Dominos schon gefräst und ich konnte die Kanthölzer nicht einfach „drehen“.
So hatte ich nun jeweils die drei Befestigungslöcher nach vorne raus, statt nach oben…. Schei…benkleister…. Natürlich erst bemerkt, als ich den letzten „Prügel“ aus dem Bohrständer nehme. Zum Glück war da ja noch nix verleimt und nach einer „durchärgerten und durchdachten“ Nacht ist mir dann die Idee mit den Nutklötzchen gekommen. Deshalb sieht man nun, zumindest im hinteren Rahmenteil, oben die gefräste Nut, die dann die Nutklötchen aufnehmen kann. Und weil man ja immer nicht genau weiß, für was so drei nach „vorne raus“ gehende Löcher noch gut sind, hab ich sie mal offen gelassen….:-)

 

Hier sieht man die Nutklötzchen zur Befestigung der Arbeitsplatte – noch ohne Durchgangsbohrungen. Die Platte muss natürlich montiert werden, bevor die Schränke eingeschoben werden.

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Das erste fertigverleimte Werkbankteil mit ebenfalls fertig verleimten und montiertem Schubladenschrank-Korpus incl. Schubladenauszügen.

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Weiter gehts mit dem zweiten Rahmenteil…

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und wieder testen, ob der Korpus gut reinpasst.

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In der Zwischenzeit war mein „roter Freund“ wieder mal bei mir, und hat mich doch glatt beim montieren der Schubladenauszüge ein wenig „abgelenkt“…

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So gehts dann Teil für Teil weiter…

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Die Schubladen stammen noch aus einem anderen Projekt – sollten eigendlich in der Schilderwerkstatt Verwendung finden. Da ergab sich dann aber eine andere Lösung. Deshalb hab ich sie hier mit „eingeplant“. Leider sind es nicht genug und ich muss noch ein paar dazu bauen. Die Vorsatzblenden werde ich erst ganz zum Schluss fertigen.

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Langsam wirds…

Im nächsten Teil erfolgt die Fertigmontage der Schubladen, Arbeitsplatten und der Wandverkleidung.